Geniusinside.de Blog Die richtigen Projektoren für eine Präsentation im Büro

Die richtigen Projektoren für eine Präsentation im Büro



Über einen Beamer können Video- und Bilddateien auf die Wand projiziert werden. Das hat im Kino zum Beispiel den Vorteil, dass relativ kostengünstig ein Film überhaupt abgespielt werden kann. Ein derart großer Fernseher wäre schlichtweg nicht bezahlbar und auch der Umtausch im Schadensfall würde sich als schwierig erweisen.

Bei Projektoren gibt es aber eine Menge zu beachten. Immer wieder gibt es neue Begriffe. Der Verbraucher hat darauf zu achten, dass das Projektionsverhältnis passt, der Gain-Faktor an der Leinwand und die Trapez-Korrektur. Der Kauf kann also durchaus kompliziert werden.

Der Crash-Kurs zum Kauf eines Projektors

Damit der Kauf auch gelingen kann, empfehlen wir hiermit unseren Kurs für die Grundkenntnisse. Diese Punkte entscheiden nicht über die Bildqualität oder über die Leistung an sich. Es kommt immer auf den Einsatzzweck an. In unserem Falle geht es um das Beamen von Daten an die Wand — für Kino oder Spiele gibt es wiederum spezielle Modelle.

Doch es gibt immer wieder neue Konzepte. So zum Beispiel gibt es für große Konferenzräume Fest installierbare Geräte an der Decke oder tragbare Modelle für kleine Räume. Das bietet sich auch für Schulungen an, sofern diese immer wieder an anderen Orten stattfinden. Zur Fortbildung kann aber auch mit elektronischen Whiteboards gearbeitet werden. Die Auswahl dabei ist groß.

Wie gut sollte das Bild sein? Helligkeit?

Egal um was es geht, in der Regel wird der Projektor bei Tageslicht benutzt. Der Raum sollte aber dafür nicht extra abgedunkelt werden, denn vor allem bei geschäftlichen Präsentationen sollte keiner Müde werden. Im Datenblatt sollte sich daher ein Helligkeitswert von mindestens 2000 Ansi-Lumen vorfinden — idealerweise sogar mehr, vor allem in größeren Räumen.

Doch für was steht überhaupt der Begriff „Ansi-Lumen“? Es handelt sich dabei um das „American National Standards Institute“, welches sich um die Standardisierung von Dingen beschäftigt. Bei Lumen handelt es sich für eine Maßeinheit für Lichtstrom, der auf die Leinwand fallen kann. Der Wert richtet sich auf eine bestimmte Fläche (Leinwand/Wand).

Heimkinomodelle und Datenprojektoren nehmen sich heutzutage kaum noch etwas. Die Unterscheidungen sind sehr gering. Insbesondere weil auch immer wieder Videos auch in der geschäftlichen Umgebung abgespielt werden. Präsentationen heutzutage bestehen nicht nur aus kurzen Texteinblendungen mit Effekten, kleinen Bildern und Balkendiagrammen. Es geht um einen Mix aus Fotos, Ton, Videos und Grafiken.

Der Gain-Faktor

Es spielt auch eine Kontrastverhältnis eine entscheidende Rolle. Bei vielen Heimkinoprojekten besteht ein Kontrastverhältnis von 13.000:1 (oder höher). Diese Geräte können vor alle Schwarz und Weiß besonders gut darstellen. Das ist für eine geschäftliche Präsentation vielleicht nicht so wichtig, aber vor allem bei Videos entfaltet dies das gesamte Potenzial.

Insbesondere in einem Konferenzraum sieht eine Leinwand deutlich professioneller aus als eine bloße Wand. Dies sei zu diesem Thema nochmals gesagt. Das verbessert im übrigen auch die Bildqualität.

Der Gain-Faktor zeigt, ob weniger Licht verschluckt wird. Umso höher dieser Wert liegt, umso weniger Licht schluckt die Leinwand und umso besser wird alles dargestellt. Gängig sind Modelle mit einem Gaia-Faktor von 0,8 bis 2,0.

Es gibt aber einen Haken an der Sache. Wenn die Leinwand zu gut reflektiert, dann streut das Licht weniger zur Seite und damit sehen Personen an der Seite deutlich weniger oder vielleicht auch gar nichts. Projektoren für Präsentationen sollten idealerweise einen Wert zwischen 1,0 und 1,5 haben.

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